Lyricsonskin #1 Pretest

Auch, wenn ich seit einiger Zeit nichts mehr darüber geschrieben habe, bin ich weiterhin an diesem Projekt dran.

Zur Zeit sammle ich die prinzipielle Grundlage: Models und Lyrics. 😀

Die Models sind gerade im Urlaub, aber ich habe schon zwei Freiwillige gefunden. Die fanden das ursprüngliche Bild schön und konnten sich sofort damit anfreunden, ihren eigenen Körper dafür herzugeben. Oder wahlweise eben die Kamera zu halten und auf mir herumzukritzeln.

Ein paar Lyrics habe ich auch schon gefunden. Die sammele ich schön auf meinem Tablet für späteren Gebrauch.

Heute bin ich an einen zweiten Selbsttest gegangen. Dabei habe ich ein interessantes Problem entdeckt, was mir gar nicht so sehr bewusst war, weil es beim ersten Mal wunderbar geklappt hat: mit welchem Stift schreibt man eigentlich am besten auf Haut? (Jetzt komm mir hier keiner mit wasserfestem Edding!)

Der Füller, der auf meinem Arm problemlos funktioniert hat, hat ebenso wie der Kugelschreiber auf meinem Brustkorb den Dienst verweigert. Dabei hatte ich  vorher so schön geübt, in Spiegelschrift und auf dem Kopf zu schreiben. Ja, nu ist guter Rat teuer.  Wahrscheinlich muss ich die Haut vorher entfetten. Wieder was auf meiner Liste notiert.

Das Ergebnis von heute ist also entsprechend ein Lerneffekt-Ergebnis.

lyricsonskin#2bob

„It may be the devil, it may be the Lord,
But you’re gonna have to serve somebody.“

#Bob Dylan
# Gotta serve somebody, 1979

 

 

Nebel

Wahrscheinlich hat heute überall in Deutschland die Sonne geschienen…aber hier war Nebel. Eine unschöne graue Nebelsuppe. Und ich habe hier eine neue Kamera. Ich habe versucht, meine zwei Jungs zu weiteren Fotos zu überreden. Bei den Mädels habe ich es erst gar nicht versucht. Nachdem ich meine Kakteen abgelichtet hatte, den Teppich, die Bücher … alles in allem wenig befriedigend … und in Anbetracht der Tatsache, dass wir nun mal November haben und ich nicht zur Schön-Wetter-Fotografin mutieren möchte, habe ich also meinen Rucksack gepackt und bin losgezogen.

Bahnhof

Bahnhof und Gleise geht immer. Morgens, mittags, abends, nachts … und auch bei Nebel.

Natur

Es gibt nichts Öderes als herbstliche Natur im Nebel. Jede Farbe wird geschluckt. Dann kann man gleich auf monochrom umschalten. Und doch … irgendwas hat es. Etwas Düsteres, etwas Schläfriges.

Natürlich hat noch nicht alles geklappt mit der neuen Kamera, aber ich bin sehr zufrieden soweit.

Die 70D ist mir schon jetzt sehr sympatisch und ich habe nicht das Gefühl, einen Fremdkörper in den Händen zu halten. Die Einstellungen sind, wenn man schon eine Canon gewöhnt ist, recht intuitiv. Das schwenkbare Touchscreen-Display ist mir sofort ans Herz gewachsen … wie konnte ich bisher ohne so etwas leben?!

Die Serienbild-Aufnahme ist, im Gegensatz zu meiner alten Kamera, der Hammer. Die Kamera donnert gefühlt 400 Bilder pro Sekunde.

Leider bin ich im November ziemlich eingebunden, aber vielleicht habe ich ja doch noch das ein oder andere Mal Glück, dass einigermaßen passables Wetter und freie Zeit auf einen gemeinsamen Punkt fallen. Ansonsten … das nächste Jahr kommt bestimmt. 🙂

Heidelberg

Dies ist nun die Fortsetzung meines Besuches in Speyer >>.

Von Speyer aus ging es nach Heidelberg, wo wir beschlossen, zuerst das Heidelberger Schloss zu besuchen. Und ich habe beschlossen, endlich mal wieder meiner Passion der Schwarz-Weiß-Fotografie zu frönen.

Da oben kann man sich schon eine Weile mit einer Kamera aufhalten. Obwohl ziemlich viele Besucher dort waren (gibt es überhaupt einen Tag, an dem da nicht viele Besucher sind?!), konnte man doch relativ entspannt mit der Kamera hantieren und so der ein oder andere Japaner oder Koreaner war da völlig in seinem Element. Faszinierend auch, wie viele Leute da tatsächlich mit Tablets fotografieren. O.O

Vom Schloss ging es dann runter zur Alten Brücke, die eigentlich Karl-Theodor-Brücke heißt. Egal…jedenfalls zu einer Brücke. Da war ganz schön war los an diesem sonnigen Tag. Aber der Sonnenschein hat doch getrügt. Zudem war es ordentlich windig und nach einer gewissen Zeit doch auch ein wenig frisch.

Natürlich sind wir auch kurz über den Marktplatz geschlappt.

Und das letzte Ziel unserer kleinen Fotosafari war ein … Friedhof. 😀

Wahrscheinlich hätte ich ein wenig mehr Zeit gebraucht, aber was den Friedhof angeht, war ich in der Tat ein wenig enttäuscht. Da hat unser „Alter Friedhof“ aber einiges mehr zu bieten. Aber gut…so ein Friedhof ist ja auch nicht in der erster Linie da, um dort Fotos zu machen.