Es war einmal…

Es war einmal…und ist doch noch nicht so lange her.

Dieses Bild wurde von der Liebe aufgenommen, als wir am Strand fotografieren … äh … spazieren waren. Das bin ich. 🙂

Unglaublich, dass es gerade mal vier Wochen her sein soll. Time flies und ich bin immer noch nicht dazu gekommen, mich um die Fotos zu kümmern. Weil eben Frühling ist, wie ich gestern leicht gestresst bemerkte. Heute sieht es zur Strafe weniger nach Frühling bei uns aus und es ist plötzlich wieder so frisch, dass ich doch nochmal die Winterschuhe angezogen habe. Vielleicht ist der Frühling ob meiner geringen Wertschätzung aus dem gestrigen Eintrag beleidigt. Na, nun mal nicht so sensibel, so war’s doch nicht gemeint.

 

Frühling…

Da isser nun endlich, der langersehnte Frühling.

Ich erinnere mich noch, wie ich im Februar mit der Liebe auf dem Sofa saß und gemault habe, dass es mir nun langsam reicht. Ganz ehrlich: ich bin niemand, der permanent draußen unterwegs und/oder vor der Tür sein muss. Ich kann stunden-, tage-, wochenlang auf dem Sofa sitzen und lesen. In der Wohnung rumräumen. Am Computer surfen. Schlafen. Wasauchimmer. Mir fällt so schnell nicht die Decke auf den Kopf. Aber irgendwann ist auch bei mir mal gut …

Und da isser nun, der Frühling. Und was mache ich? Frage mich, wann ich mal wieder stunden-, tage-, wochenlang auf dem Sofa … und so.

Frühjahrsmüdigkeit scheint es wirklich zu geben. Ich habe heute einen Artikel gelesen, dass jede/r zweite Deutsche davon betroffen ist. Ich offenbar auch. Ich könnte um 18 Uhr ins Bett gehen und wenn morgens der Wecker klingelt, bin ich immer noch komatös müde. Wenn ich abends von der Arbeit komme, erstmal Balkon…ah…Sonne genießen. (Noch ist man ja misstrauisch, man weiß ja nicht, wie lange sie noch da ist, wenn der April erstmal loslegt.) Nach den 20 min Sonne genießen rein, aufs Sofa und „Nur mal eben fünf Minuten die Augen zu…nein, nein…ich schlaf nicht ein…ich will nur…-zzz-„. Nein, ich schlafe nicht wirklich ein, was aber der Tatsache geschuldet ist, dass ich im Moment mal wieder im Chaos versinke und wenn ich die paar Stunden, in denen ich noch was erledigen könnte (die Betonung liegt auf „könnte“!) auch noch verpenne, wird’s gar nichts mehr.

Kennt das hier jemand? Das Triumph-Gefühl, wenn man es wenigstens (!) mal geschafft hat, einen Brief zur Post zu bringen, der schon drei Wochen fertig jeden Tag im Flur auf der Anrichte liegt? Es ist ja nicht so, dass man diesen Brief vor lauter Langeweile vergisst. Sondern, weil er ein Eintrag auf einer To-do-Liste ist, die dreimal um den Erdball geht und auf der wie bei einer Hydra drei neue Einträge erscheinen, wenn man einen streicht.

Frühling…das ist die Zeit, in der die Gartenarbeit ruft. In der die Stallungen für die Tiere neu gekauft oder wieder hergerichtet werden müssen. In der man sieht, wie dreckig die Wohnung eigentlich ist. In der einem auffällt, dass man den Schlafzimmerschrank jetzt echt satt hat, die Teppiche wirklich mal ausgewechselt werden und das Wohnzimmer sowieso komplett renoviert werden muss. In der einen die uralte Badewannen-Duschabdeckung fast erschlägt und man sich endlich durchringt, doch mal was „Gescheites“ installieren zu lassen. Also die Zeit, in der man an allen Ecken und Enden Arbeit sieht, die endlich mal wirklich getan werden muss.

Also sind die Liebe und ich durch jedes Zimmer gegangen und haben aufgeschrieben, was gemacht werden muss. Haben neue Möbel ausgesucht. Haben einen Bad-Installateur kontaktiert. Hatten einen Schreiner wegen unseren Schlafzimmerschrankes da (um uns dann gegen ein paar Bretter im Wert von über 1000 Euro zu entscheiden). Die Stallungen für die Tiere wurden bestellt und treffen nun nach und nach ein. Die müssen lasiert werden. Und natürlich aufgebaut. Das Bad soll noch neu angelegt werden. Vom Büro und vom Wohnzimmer (und vom Flur !) will ich erst gar nicht anfangen. *hechel*

Standardsatz nach jedem Wochenende am Montag danach: „Also nächstes Wochenende machen wir mal nix!“ Spätestens am Donnerstag ist die Liste fürs Wochenende schon wieder wie aus Zauberhand angewachsen. Gartenarbeiten für die meinen Eltern, Brunch bei den Schwiegereltern, Ostern und die ein oder andere Veranstaltung…schwupps…das nächste Wochenende verplant.

Aber gut…irgendwann muss man solche Dinge nun auch mal angehen. Und wenn beide eben die Woche über arbeiten gehen, bleibt eben nur das Wochenende.

Okay, es ist gerade viel und chaotisch und es gibt kaum eine ruhige Minute.

Was mich aber daran am meisten ärgert, ist, dass ich keine Zeit mehr für soziale Kontakte habe. Okay, ich war im März zwei Mal im Theater. Das funktioniert also schon noch. Aber trotzdem schaffe ich es nicht, mich bei den Leuten zu melden, die eben nicht gerade um die Ecke sind und/oder ArbeitskollegInnen, so dass man sich sowieso über den Weg läuft. Nein, an der Liebe liegt’s auch nicht. Die hält mich von nix ab und freut sich, wenn ich mal aus dem Haus bin, weil sie sich dann endlich was kochen kann, was ich nicht esse. Mit was ich nicht mal in einem Raum sein möchte.

Ich muss mich also unbedingt bessern. Ich weiß nur noch nicht, wann und wie. O.O

Einfach nicht mein Jahr

Ihr Lieben,

das Jahr 2016 ist einfach nicht mein Jahr. Das dachte ich zwar auch schon letztes Jahr, aber in diesem Jahr scheint sich schlechtes Karma in einer Wolke über mir verdichtet zu haben und ständig kleine Blitze herunter zu schicken. Was immer ich in meinem vorherigen Leben angestellt haben mag: 2016 scheint Zahltag zu sein. Und ich muss mächtig böse gewesen sein!

Die essentiellen Dinge sind durchaus noch vorhanden: Job, Dach überm Kopf, Heizung und Essen auf dem Tisch. Auch die Beziehung läuft auf der gleichen Linie wie immer … nämlich der Null-Linie. Meine Familie ist -bis auf eine 90jährige Tante- noch vollständig. Was ich von meinen Tieren nicht gerade behaupten kann.

So musste ich in diesem Jahr vier Verluste hinnehmen: Dino, Christie und Alba aufseiten der Meerschweinchen und Lulu aufseiten der Kaninchen haben sich in diesem Jahr von mir verabschieden müssen.

Seit Januar habe ich quasi ein Dauer-Abo beim Tierarzt und ich kriege einfach keine Ruhe rein. Teilweise sind es keine schlimmen, aber lästige Dinge. Teilweise kommen dann eben Diagnosen wie Krebs.

Es gab natürlich auch Zuwachs. Der kleine Konstantin ist endlich bei mir eingezogen. Und auch das hat unüblich in die Länge gezogen, weil ständig irgendwas dazwischen gekommen ist.

Konstantin
Konstantin

Eigentlich hatte ich die Schnauze voll. Habe die Tiere mittlerweile auch von ihrem Sommerquartier draußen in ihr Winterquartier in die Wohnung geholt. Als Alba Anfang September gestorben ist, dachte ich, jetzt ist erstmal gut. Keine neuen Tiere, keine Eingewöhnung, Vergesellschaftung, Umgewöhnung. Doch dann starb vor einer Woche Lulu und ich muss wieder losziehen und eine neue Partnerin für Gustav holen, denn ein Kaninchen allein zu halten ist -wie bei Meerschweinchen übrigens- Tierquälerei. Aber Gustav muss noch etwas warten, bis Frauchen im Oktober Urlaub hat. Ich habe genug von Hau-Ruck-Aktionen und (unschönen) Überraschungen.

Zu Anfang des Jahres 2016 hatte ich mir einiges vorgenommen.

Meine Blogs auf eigenen Webspace umziehen, vielleicht sogar wieder eine eigene Webseite unabhängig von WordPress basteln. Regelmäßig die Blogs pflegen. Fotografieren gehen. Kleine Reisen unternehmen. Lesen. Jetzt haben wir Oktober, ich habe leidlich wenig fotografiert, bastle immer noch an meinen Blogs, von denen ich es kaum schaffe, sie überhaupt aktuell zu halten. Gereist bin ich maximal auf die Arbeit. Selbst meine üblichen Wochenend-Touren mit dem Fahrrad kann ich an einer Hand abzählen.

Fotografieren ist, wie gesagt, Mangelware in diesem Jahr. Und wenn ich dann mal gehe, kriege ich wenig auf die Reihe. Keine Ahnung, was mir in diesem Jahr fehlt, um mit meinen Bildern zufrieden zu sein. Wahrscheinlich ist es auf der einen Seite doch latenter Zeitdruck. Auf der anderen Seite quengel ich mit den Motiven und mit mangelnder, sich ewig ändernder Zielsetzung. Ich fotografiere plan- und ziellos. Konzentrationslos. Lustlos. Obwohl ich jedes Mal, wenn ich in einer Foto-Zeitschrift blättere, richtig Bock habe, die Kamera in die Hand zu nehmen. Aber wenn es dann soweit ist… Failure.

Obwohl ich immer gesagt habe, dass ein eigener NAS, also ein eigener kleiner Server, was für Poser, Protzer und Menschen mit Potenzprobleme ist, habe ich mir selbst einen zugelegt, nachdem die dritte externe Festplatte abgeraucht und der Platz auf meinem Laptop immer knapper wurde. Nun steht er hier, der kleine NAS. Die Grundidee dahinter … prima. Allerdings nicht, wenn man an einer generell langsamen INet-Leitung hängt (wir haben hier alles, was das Herz begehrt, zockeln aber dafür noch mit einer maximal 16000-DSL-Leitung durch die Gegend). Und wenn man das Ganze dann noch über WLAN mit einem Laptop betreiben will, kriegt man schnell Zweifel, ob so ein NAS die richtige Entscheidung gewesen ist. Bis ich ein Foto auf den NAS übertragen habe, habe ich es schneller nachgemalt. Deshalb will ich jetzt mal versuchen, wie die Geschwindigkeit ist, wenn ich den Laptop direkt ans Netz anschließe, also per Kabel. Aber natürlich hat mein Laptop keinen LAN-Anschluss. Also musste ich erst einen Adapter bestellen. Natürlich. Auf den warte ich jetzt und dann hoffe ich, dass zumindest das funktioniert. Und ich hoffe auf nächstes Jahr, denn dann soll hier endlich Breitband kommen.

Ansonsten habe ich eben an meiner Webseite gebastelt, um es relativ schnell wieder sein zu lassen. Früher habe ich mir Nächte um die Ohren gehauen und teilweise sogar mein Geld damit verdient, Webseiten zu stellen. Heute frage ich mich, woher ich damals die Energie genommen habe. So wurde aus der Webseite eine kleine Plattform und was habe ich gemacht? Genau: WordPress auf den Webspace aufgespielt.

Der Hintergrund des Ganzen war ursprünglich mal gewesen, dass es mich genervt hat, dass WordPress und Facebook unkompatibel sind. Ich habe in Facebook eine kleine Fotogruppe und es ist nicht möglich, einen WordPress-Artikel automatisch in einer Facebook-Gruppe zu posten. Also musste ich alles immer doppelt machen. Alles PlugIns, durch die ich mich gewühlt habe, haben entweder nicht oder nicht mehr funktioniert. Zwar ist es möglich, Artikel auf mehreren WordPress-Seiten crosszuposten, aber mal nach draußen … keine Chance. Oder zumindest leidlich eine.

Desweiteren wollte ich eine andere Möglichkeit, Fotos zu posten. Dabei bin ich auf Koken gestoßen, was auf den ersten Blick ganz nett ist, aber wenn man eine Weile damit arbeitet, stößt man schnell an seine Grenzen. Im Moment sieht meine Seite so aus: http://www.fraumagistra.de/koken/, aber es nervt mich, dass man z.B. die Größe der Bilder nicht verändern kann. Also bastel ich wieder an etwas anderem … wobei das eher theoretischer Natur ist, denn ich habe seit August keinen Strich mehr dafür getan. Kommt auf die Liste der „Muss-ich-mal-wieder“-to-dos. Die mittlerweile sowieso einmal um den Erdball reicht, da kommt es auf einen Eintrag mehr oder weniger auch nicht an.

Die Zeit rast. Ich hechele hinterher.

Ich folge euch allen im Stillen und hin und wieder schaffe ich es, selbst einen Beitrag zu posten oder zumindest ein „Gefällt mir“ und/oder einen kleinen Kommentar bei euch zu setzen.

Mehr scheint in diesem Jahr einfach nicht zu funktionieren.

(Hoffentlich) Bald zurück

Ihr Lieben,

bis auf ein paar sporadische Schnipsel habe ich mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht. Das Wetter hat auch nicht besonders zum Fotografieren eingeladen, aber es  war doch noch das ein oder andere mehr am Start.

So hoffe ich, hier bald ein paar Worte zu meinem neuen NAS unterzubringen. Zudem habe ich an einer kleinen Webseite gearbeitet und ich habe von meinem Onkel eine analoge (!) Kamera-Ausrüstung geerbt. Abgesehen davon habe ich mir wieder eine Samsung-Handy zugelegt … was nicht zuletzt auch mit Fotografieren zu tun hat.

Seid mir nicht böse, wenn ich in letzter Zeit auch auf Kommentare etc nicht geantwortet habe. Ich hole es nach!

Und jetzt alle fest die Daumen für einen baldigen Sommer drücken!

März-Frust

Eigentlich sollte ich es schon gewöhnt sein: Irgendwann in dem Zeitraum zwischen Winter und Frühling überkommt mich der große Frust.

Es ist nicht mehr so richtig Winter. Zumindest sieht es nicht mehr ganz so aus. Es ist aber auch noch nicht so richtig Frühling. Zumindest fühlt es sich noch nicht so an.

Ich habe ein paar Tage Urlaub und ich habe mich darauf gefreut, quasi JEDEN Tag die Sonne zu genießen und endlich wieder fotografieren zu gehen. Gut, der Freitag geht immer mit den Vorbereitungen fürs Wochenende drauf: Einkaufen gehen, Tierbehausungen sauber machen. Etc. Der Samstag, naja, ich hätte Putzlappen Putzlappen sein lassen, wenn das Wetter wirklich einladend gewesen wäre. Letzt endlich habe ich mich dann abends nach draußen gezwungen. Heute war Sonntag und nein, der Name war nicht Programm! Keine Sonne, widerlich kalter Wind.

Aber gut, vielleicht wird es ja noch besser. Stellt sich nur die nächste Frage: Quo vadis?

Hier, vor Ort, gibt es nicht wirklich viel, was es zu fotografieren lohnt. Ich habe es zwar nicht weit in Feld und Wald, aber hier herrscht noch die absolute Tristesse und von explodierenden Frühlingsfarben sind wir so weit weg wie vom Mond. Überall noch verdörrte Natur, Matsch, Dreck. Die Bäume kahl, der Himmel dreckig. Aber der Himmel ist nicht mal dreckig genug, um irgendwelche Endzeitaufnahmen zu machen.

Obwohl ich nahe an Feld und Wald wohne, gibt es hier nix Romantisches. Keine verfallenen kleinen Scheunen, keine alten, vergessenen Landmaschinen. Alles schön ordentlich erschlossen. Ich habe einige Lieblingsplätze, aber die werden auch nicht anders aussehen und mir fehlt im Moment die Puste (im wahrsten Sinne des Wortes), um mich auf Verdacht dorthin zu quälen.

Also habe ich mir gedacht, dass ich in Fasanerien oder Tierparks gehen könnte. Aber mir steht nicht der Sinn nach Tieren hinter Gittern und Familien, die vor den Gittern stehen und ihren Kindern versuchen einzureden, dass der Esel das ganz toll findet oder enttäuscht sind, weil die Otter nicht auskommen wollen (blöde Viecher!) oder ähnliches. Es muss nicht sein, dass ich sowas unterstütze, nur, weil ich etwas suche, was ich fotografieren kann … und das auch nur deshalb, weil die Eule keine Chance hat, wegzufliegen.

Aber viel mehr gibt es hier einfach nicht, was bei Tageslicht (und dazu noch bei einem so beschissenen Tageslicht!) spannend oder nicht quasi schon zu Tode geknipst wäre. Oh ja, hier gibt es Parks. Mitten in der Stadt. Jugendstil auch. Man kann also in jedem Park irgendein Schlösschen, irgendeinen Teich, ein paar oder wahlweise eine Menge Enten und Gänse und den 358tausensten Krokus fotografieren. Alles andere würde sich im Moment nur nachts lohnen, aber nein, ich ziehe nicht noch einmal frierend um die Häuser.

Angefixt von smartphoto78 und ihren geilen Industrieaufnahmen habe ich mich daran erinnert, dass wir hier ja ein Bahn-Museum haben. So mit alten Loks und Waggons. Das würde sicherlich Spaß machen! Ja, nu… Öffnungszeiten Sonn – und Feiertag (und ab April auch mittwochs, immerhin!), aber frei bewegen darf man sich auf dem Gelände nicht. Man muss schön brav bei einer Führung mitwackeln. Fürs Fotografieren also eher … unbefriedigend.

Aber selbst, wenn ich in die Parks gehen, auf irgendwelche kleinen Berge klettern oder meinetwegen in den Odenwald fahren würde: das Wetter lädt nicht gerade zu gemütlichem Flanieren mit der Kamera ein. Die Sonne mag – hin und wieder – scheinen, aber der Wind ist eisig und bläst einem jede Motivation aus den Knochen. Ich verdiene kein Geld damit, dass ich draußen eingemummelt herumrenne und verzweifelt nach einem Motiv suche, während mir eben jener Wind Tränen in die Augen treibt.

Wohin ich mich auch drehe und wende: es ist frustrierend.

 

Shoppinglist und Blog-Gedanken

Nachdem ich mich so langsam mit meiner 70D anfreunde und wieder etwas vermehrt dazu komme, mich auf Foto-Blog-Seiten herumzutreiben und die Nase in Foto-Zeitschriften zu stecken, grüble ich über weiterem Zubehör.

.Stativ

Okay, da gibt es nicht viel zu überlegen: Ich habe das Meinige gelyncht. Man kann nur noch mit Gewalt den vertikalen Winkel der Kamera einstellen. Äußerst uncool, zumal ich jedes Mal dazu neige, am Objektiv herumzudrücken, wenn die Kamera auf dem Stativ sitzt. Das kann auf Dauer nicht gut gehen, so rohe Gewalt und so. Natürlich möchte ich die eierlegende Wollmilchsau. Am besten auf 30cm zusammen klapp-, aber bis mindestens 1,60m ausfahrbar. Am besten 300g leicht, aber stabil, dass ihm selbst Windstärke 9 nix ausmacht. Und das Ganze am liebsten geschenkt. 😀 Gut, gibt’s nicht. Sehe ich ein. Aber leicht zu transportieren wäre schon schön, zumal ich 90% aller Fototouren mit dem Fahrrad abliefere und das hat keinen Gepäckträger. Den Rest erledige ich zu Fuß, da trägt sich alles ein wenig besser, aber ich möchte da auch nicht unbedingt 1,20m durch die Gegend schlenkern. Das Stativ werde ich mir aber auf alle Fälle beim Händler des Vertrauens vor Ort besorgen. Sobald ich einen gefunden habe.

.Makro-Objektiv

Erste Frage: Brauche ich ein Makro-Objektiv? Keine Ahnung, woher soll ich es wissen, wenn ich noch nie eines hatte? Mein Interesse an Motiven ist jedoch uneingeschränkt, ich bin keine ausgesprochene Makro-Fotografiererin, aber ich kann mich auch dafür begeistern. Bis dato haben meine vorhandenen Objektive irgendwann mal eine klare Weigerung angesprochen, wenn ich noch näher ran wollte. Brauche ich also ein Makro-Objektiv? Ich weiß es nicht. Ich dachte ja auch mal, ich bräuchte ein Festbrennweite-Objektiv. Ich habe eines gekauft und jedes Mal, wenn ich jetzt damit fotografiere, könnte ich es beherzt gegen die Wand werfen. Würde ich von einem Makro-Objektiv begeistert sein oder es hinterher werfen? Vielleicht sollte ich mich erstmal theoretisch schlau machen, ein paar Zeitschriften inhalieren und mir dann nochmal Gedanken darüber machen.

.Grau-Filter

Mit dem Graufilter verhält es sich so ähnlich wie mit dem Makro-Objektiv. Brauche ich einen Graufilter? Muss und möchte ich bei besten Lichtverhältnissen die Belichtungszeit hochreißen? Auch interessant: ein Pol-Filter. Beide Filter würde in meine Art der Fotografie ziemlich gut reinpassen. Gerade beim Stöbern einen netten Artikel gefunden: DSLR-Filter. Sehr schön in der Chip beschrieben, ohne, dass ich mich vorher seitenweise durch Physik wälzen muss (mir ist scheißegal, wie die Dinger funktionieren, ich will wissen, welchen Vorteil sie mir bringen).

.Kamera-Rucksack

Was für andere Mädels (vorurteilshalber) Schuhe sind, sind für mich Kamera-Rucksäcke. Ich brauch‘ nur drei Paar Schuhe, aber bei ’nem Kamera-Rucksack, hallo?!, da brauch ich Auswahl. Nicht jeder Rucksack ist für alles immer geeignet, da muss ich flexibel sein. -.-

Gut, also, das Jahr hat gerade angefangen und meine Shopping-Liste steht schon mal.

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Allerdings grübele ich immer noch auch über ein gänzlich anderes Thema: soll ich meine Blogs zusammen legen oder getrennt lassen?

Thematisch sind sie völlig unabhängig voneinander, deshalb ist eine Trennung schon sinnvoll. Allerdings habe ich wenig Lust, immer mit drei Bällen so rein admin-technisch zu jonglieren. Ich hasse Entscheidungen, wo pro und kontra sich gleichmäßig auf 50:50 verteilen.

Fighting Canon 70D #1: Voll im Bulb-Modus

Seit ich an Silvester den Bulb-Modus kennen gelernt habe, bin ich ein bisschen erleichtert, denn Nachtaufnahmen waren eine kleine Leidenschaft von mir. Ich habe schon meine Felle davon schwimmen sehen, denn die ersten Nachtaufnahmen mit der Canon 70D waren … na …reden wir nicht drüber. Aber durch zwei simple Tricks -1. Bildstabilisator ausschalten und 2. Bulb-Modus einstellen- hat das an Silvester viel besser funktioniert.

Um die Kamera nicht trotzdem zu verwackeln, habe ich sie über WLAN mit meinem Handy und der Camera Connect-App verbunden. Das hat super funktioniert, nur kam irgendwann mein gar nicht mal so leistungsschwachses Handy nicht mehr hinterher. Deshalb habe ich mir den Fotga Timer Fernauslöser zugelegt. Der funktioniert für meine Zwecke auch super. Etwas lästig ist nur das Gepiepse. Das kann man zwar ausschalten, aber dummerweise hat er die Einstellung „Lautlos“ öfter vergessen, wenn ich das Gerät ausgeschaltet habe.

Da hier gerade ein blödes Wetter herrscht – Regen und alles Grau und Grau -, bleibt mir nicht viel übrig, als mich weiter mit dem Bulb-Modus auf Balkon und diversen Fenstern auszutoben. Es klappt auch schon ganz gut, wie ich finde. Ich würde auch gerne mal nach Darmstadt fahren, um da ein paar Fotos zu machen, aber das Wetter ist echt nicht besonders einladend. 😦 Auch die folgenden Fotos wurden bei Nieselregen gemacht. Ich hätte schon gerne mal einen schönen dunkeln Winternacht-Himmel.

Schornstein der Nachbarn
Schornstein der Nachbarn

bild #1

Gustav

Gustav

Bei Gustav sieht man nun wieder, dass der Bereich um die Nase unscharf ist, während das Einstreu links neben ihm scharf ist. Dieses Fotos habe ich allerdings bei manuellem Fokus gemacht. Dieser manuelle Fokus fällt mir ein bisschen schwer, weil ich durch Allergien sowieso Augenprobleme habe und nie so richtig erkenne, ob das, was ich im Fokus sehe, richtig scharf ist oder nicht. Deshalb gefällt mir auch der Gedanken nicht, eine Kamera zu haben, bei der der Autofokus nicht richtig funktionieren könnte.

Bei diesem Foto hatte ich gedacht, ich hätte seine Nase fokussiert und sie wäre scharf gewesen. Möchte es aber nicht beschwören (also, dass die Nase wirklich scharf war), weil Gustav sehr unleidlich wird, wenn man ihn aufweckt und ich mich daher möglichst wenig bewegt habe. Außerdem war das Licht im Zimmer nicht so prall, so dass ich das Display vielleicht nicht so ganz richtig gesehen habe.

Ich muss mir mal eine ordentliche Test-Reihe überlegen, bzw. die Dinge gezielter ausprobieren. Aber die Outdoor-Aufnahmen gefallen mir schon recht gut.

März – April = Hungerzeit

Irgendwie sind der März und der April bei mir fototechnisch Hungerzeiten.

Ich bin sehr unleidlich in dieser Zeit, denn zum einen quält mich der Heuschnupfen, zum anderen ist das Wetter oft beschränkt. Sollte beides mal nicht der Fall sein, habe ich unter Garantie keine Zeit, um fotografieren zu gehen und sollte ausnahmsweise mal nichts dieser drei „Säulen des Elend“ am Start sein, dann weiß ich nicht, wohin ich zum Fotografieren gehen soll.

Als ich angefangen habe zu fotografieren, war mit jeder Grashalm als Motiv recht. Irgendwann wurden die Kreise größer und mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich gefühlt schon überall war, was man so erreichen kann, wenn man am Wochenende mal ein paar Stunden Zeit hat. Tausend Mal im Feld unterwegs, #Rosenhöhe, #Mathildenhöhe, #Herrngarten – you name it. Bis zum #Frankenstein oder auf die #Ludwigshöhe habe ich es noch nicht geschafft, aber da zieht im Moment die Elend-Säule „Wetter“ – ich habe mäßig Lust, bei matschigem Boden und Wasser von oben durch den Wald zu stapfen.

Zugegeben: Je länger ich fotografiere, desto wählerischer werde ich, was die Locations angeht. Fotografieren hat auch was mit Erleben zu tun. Es muss nicht die ungewöhnlichste Location sein, sondern wenigstens eine, die ich einfach noch nicht kenne. Oder wie ich sie noch nicht kenne. Das macht es schwieriger, die gleiche Befriedigung aus dem Fotografieren zu ziehen, wie es vor drei, vier Jahren noch der Fall war. Ich würde gerne häufiger auf Tour gehen, aber mir fehlt die Zeit. Hab ich die Zeit, fehlt mir die Location. Hab ich beides, ist bestimmt das Wetter scheiße.

So ist’s eben im März und April. Jedes Jahr das gleiche Elend.

Jetzt naht mein Urlaub und ich liebäugele mit einer Tagesreise nach Mainz. Mal sehen, vielleicht wird’s auch was anderes, aber einen Tag würde ich schon gerne irgendwo hin fahren. Vielleicht auch #Frankenstein? Das Wetter verspricht keine Wunder und wie ich mein Glück kenne, streikt dann auch die Bahn. Aber die streikt ja im Moment sowieso mehr als sie fährt.

Wir werden sehen.

 

 

Also irgendwie ist heut nicht mein Tag…

…das fing schon beim Aufstehen an und zieht sich wie ein kleiner roter Faden durch den Tag. Irgendwie nix Dramatisches, aber irgendwie läuft’s auch nicht so wirklich rund. 

Fast wäre ich geneigt zu sagen: “Naja, kann ja nur besser werden!”, aber es kommt mir so vor, als hätte ich diesen Satz schon zu oft in diesem Jahr gesagt. Zu oft ergebnislos – wohl bemerkt! 

Gut, begebe ich mich eben ans tröge Tagwerk. Einkäufe verstauen, aufräumen, staubsaugen und zum gefühlten 2millionsten Mal den Viechern sagen, dass sie langsam mal lernen müssen, ihre Ställe selber aufzuräumen.

Das Wetter ist zwar windig, aber trocken. Eigentlich sollte ich das nutzen und mit der Kamera rausgehen … aber irgendwie hab ich das Gefühl, ich lass es besser bleiben, weil mir sonst vielleicht die Kamera runterfällt oder ich einen Mord fotografiere, der Mörder mich sieht und ich dann bis an mein Lebensende gejagt werde … wenn er mich nicht vorher umbringt.

Nein, heute lassen wir das sein.