A walk in the park

Ich finde, es gibt Schlimmeres, als einen Park direkt vor dem Büro zu haben.

Auch, wenn dieser Park natürlich im Winter (und bei Regen und bei anderen unschönen Wettererscheinungen) eher selten gewürdigt wird, erfährt er um so mehr Liebe, so bald die ersten Sonnenstrahlen die Erde berühren. Ich schwöre, sobald die Sonne auch nur minimal ihr Antlitz zeigt, tun sich irgendwie Löcher in den Rasenflächen auf und Horden von Menschen werden aus dem Erdinneren an die Oberfläche geschoben. Ganz Geschwader von Kinderwägen werden Kilometer um Kilometer auf den schmalen Betonwegen bewegten. Die Gänse und Enten binden sich schon ein Lätzchen um, denn natürlich! darf man sie offiziell nicht füttern, aber natürlich! drückt jeder seinem Nachwuchs irgendein vermatschtes Plätzchen in die Hand oder Brot oder Bretzel und die Enten kriegen ihren Teil ab. Okay, Generationen von Enten durften nicht gefüttert werden, Generationen von Enten wurden gefüttert und Generationen von Enten haben es überlebt.

Anyway…ich habe das Glück, dass meine Liebe den gleichen Arbeitgeber hat wie ich und man sich deshalb problemlos zu Spaziergängen im Park treffen kann. Das Problem ist nur, dass man bei dem Wetter gar nicht mehr rein möchte und wenn man drin ist, sehnsuchtsvoll aus dem Fenster blickt. Glücklicherweise in meinem Fall auf ein Baugerüst und einen wenig ansprechenden Innenhof. Das macht es dann nicht ganz so schwierig … mit dem sehnsuchtsvollen Blick und so.

Die Bilder sind jetzt vielleicht nicht ganz so der Bringer. Ich saß auf einer Parkbank und habe etwas unmotiviert ausprobiert, ob mein Handy oder meine alte DigiCam bessere Fotos macht. Das Handy hat übrigens gewonnen.

No place like home

Zurück aus Flensburg in südhessische Gefilde.

Nachdem die Wettervorhersagen sich nicht einig sind, ob wir noch/doch einen schönen Altweibersommer bekommen, habe ich heute die Gunst der Sonne genutzt und bin mit der Kamera losgezogen. Etwas unmotiviert, weil ich nicht so recht wusste, wohin bzw. wohl wissend, dass es egal ist, wohin ich gehe … es wird mir nichts Spektakuläres vor die Linse springen.

Nichsdestotrotz…auch, wenn die Fotos nicht spektakulär sind und wir auch kein Meer um die Ecke bzw. vor der Haustür haben… there’s no place like home.

 

19. April – Herrngarten Darmstadt

Gut, irgendwann, irgendwie muss man die Freiluft-Saison ja eröffnen. Also bin ich in den Herrngarten gefahren. Sonntag Mittag – im Herzen Darmstadts. Ein bisschen anschießen bei Sonnenschein und ein paar gepflegte Underfoots. Und endlich mal ein bisschen mit meinem 70-300mm-Objektiv trainieren. Fazit des Tages: Oh ja, das Training war und ist von nöten! O.O

Ich gebe zu, als ich diesen Eintrag geschrieben habe, war ich etwas unmotiviert. Daher jetzt noch einmal etwas ausführlicher.

Mein Canon EF 70-300mm-Objektiv habe ich mir vor allen für Tieraufnahmen zugelegt. Man steht an einem See und gaaaanz drüben am anderen Ufer machen irgendwelche Vögel richtig Zirkus – und da steht man dann mit seinem 18-50mm-Objektiv und sieht tanzende kleine Punkte auf dem Foto. Auch mit dem 250er kommt man da nicht wirklich so weit (ran), wie man gerne wollen würde.

Zugegeben…bis dato bin ich selten dazu gekommen, mit meinem „Großen“ zu fotografieren. Gleich, nachdem ich es mir gekauft hatte, habe ich es zwar getestet, aber so im alltäglichen Gebrauch ist es einfach doch zu unhandlich und die Brennweite ist eher wenig gefragt. Aber hallo?! Ich musste es trotzdem haben.

An jedes Objektiv muss man sich erstmal gewöhnen. Was habe ich mein EF 18-55mm gehasst! Ich konnte nicht verstehen, wie man mit sowas überhaupt Fotos machen kann. Heute liebe ich es! Mein 55-250mm-Objektiv habe ich hingegen vom ersten Tag an geliebt und es ist bis heute wohl das vielseitigste und „freundlichste“ Objektiv, das ich besitze. Auch, wenn ich jetzt doch meistens erstmal das „Kleine“ drauf habe.

Okay. Geplant war im Herrngarten Training mit dem großen und dann ein paar Underfoots mit dem kleinen Objektiv.

Was findet man im Herrngarten? Entengetier. 🙂
An einem großen Teich sind allerlei Enten und Gänse und damit auch in einer Entfernung, für die sich das Tele lohnt. Abgesehen davon ist das ständig Bewegung in der Sippe des Federviehs, so dass ich auf eine gepflegte Wasserlandung oder eine Flug-Einlage gehofft habe. Ich habe mir echt Zeit genommen, habe 100 bis 200 Bilder gemacht, aber habe schon beim Fotografieren gemerkt, dass ich irgendwie nicht so ganz damit klar komme. Irgendwie waren das Objektiv und ich noch nicht aufeinander getaktet. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es eine störende Verzögerung zwischen dem Moment, in dem ich fokussiert und dem Moment, in dem ich auf den Auslöser gedrückt habe. Bei meinen anderen Objektiven ist das ein Flow, beim großen hat es irgendwie nicht so recht gepasst. Es erschien mir irgendwie träger, was es vor allen Dingen gerade bei bewegten Motiven nicht gerade einfach macht. Bis eure Heiligkeit den Fokus hat, ist die Ente quasi im Winterurlaub im Süden und wieder zurück. 😦 Anders als mein 200er, das bei durchgedrücktem Auslöser einfach durchzieht – komme, was da wolle!-, fokussiert das 300er selbst bei jedem oder zumindest jedem zweiten Serienschuss noch mal neu. Was eine sehr unschöne Verzögerung ergibt, wenn es dann auch noch langsam fokussiert. Allerdings fällt mir gerade ein, dass ich JPEG+RAW eingestellt hatte … da wird das mit dem Serienbild natürlich nicht ganz so schön.

Anyway…später beim Sichten der Bilder ist mir trotzdem aufgefallen, dass ich sehr oft unscharfe Fotos hatte – selbst bei einigermaßen ruhigen Motiven, wenn da so ’ne Ente halt einfach rumgedümpelt ist. Ich befürchte, dass es trotz allem Bildstabilisator eben doch viel empfindlicher bei Bewegungen ist, gerade bei vollem Zoom. Es bleibt auf alle Fälle weiter zu testen, wo denn der Hund begraben liegt und wie ich am besten mit diesem Objektiv umgehe. Also heißt es wieder Training, Training, Training, wo bei ein Training mit einem Tele mit irgendwie nicht so einfach erscheint.

Okay, ein paar Enten mussten also daran glauben, zumindest mit einer Kamera abgeschossen zu werden.

Farben = nice.
Seit ich im RAW-Modus fotografiere, bin ich faul geworden, was die Kamera-Einstellungen angeht. Ist ja egal, am Ende holt man sowieso alles per PC aus den Bildern raus. Eine unschöne Angewohnheit. Eine ganz unschöne Angewohnheit meinerseits! Zumal ich eigentlich die Bildbearbeitung am PC hasse und mich danach immer ohrfeigen könnte, weil ich wieder zu faul war. In Zukunft will ich also wieder vermehrt einfach nur in JPEG fotografieren und dann muss ich eben gleich drauf achten, dass ich vorher die Einstellungen anpasse. Meistens muss man sie, wenn man bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen fotografiert, sowieso nur am Anfang einstellen bzw anpassen.

Underfoots. Immer wieder ne feine Sache, mal die Perspektive zu wechseln. Ich mag Underfoots, bin aber komischerweise nie groß auf den Gedanken gekommen, selbst mal welche zu machen. Das will ich in Zukunft ändern.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: sche*ß auf die Farben. Ich steh‘ auf Monochrom. ich steh wirklich drauf und nein, ich mache keine Farbfotos und mache dann am PC ne schwarz-weiß-Aufnahme draus, sondern ich stelle schon die Kamera auf monochrom. Dann gibt es eben nur schwarz-weiß-Aufnahmen und da lässt sich dann auch nix mehr mit Farbe tricksen. Aber Hand aufs Herz: es ist ein einfacher Weg, mit wenig Aufwand schöne Fotos zu machen. Mein Lieblingsfilter: Infrarot. Der wiederum funktioniert aber nur mit Farbfotos, die man dann in Photoshop Elements in Schwarz-Weiß konvertiert und dann den Infrarot-Modus auswählt. Es funktioniert bei weitem nicht bei allen Fotos, manchmal tut sich auch gar nichts Besonderes, aber bei einigen hat es einen tollen Effekt.

Die Rosenhöhe – ein Ort der Ruhe und Besinnung?! Von wegen!

Ok, ich gebe mir jetzt 30 min Zeit, meinen heutigen Besuch auf der Rosenhöhe zu beschreiben, der irgendwie ganz anders ablief als ich es mir vorgestellt hatte.

Es begann schon damit, dass ich ausm Bahnhof raus gekommen bin und dem Bus, der mich eigentlich mitnehmen sollte, nur noch freundlich hinterher winken konnte. Also wieder zurück in den Bahnhof und doch die Odenwaldbahn genommen. Und ui…sind das schöne Züge!

Am Ostbahnhof angekommen erstmal ums Carree gerannt – natürlich. Hätte ich nicht auf meinen Vater gehört, der mir gesagt hat, ich muss unbedingt zum Haupttor rein, hätte ich einfach über die Straße laufen müssen. So bin ich indes zehn Minuten durch die Gegend geirrt, bis ich endlich die Löwen auf ihren Sockeln gefunden hatte.

Ich blieb also kurz auf der kleinen Eisenbahnbrücke stehen und zückte aus irgendwelchen Gründen mein Handy. Aus den Augenwinkeln sah ich, dass eine ältere Dame, die mit mir über die Brücke gegangen war, plötzlich ebenfalls stehenblieb. Nachdem sie nach einer guten Minute immer noch nicht weiter gelaufen war, hob ich den Kopf und sah sie fragend an. Sie lächelte und meinte: “Kann ich jetzt weiterlaufen?” 

Kurze Verwirrung meinerseite…und entsprechender Gesichtsausdruck.

Da sagte die Dame, ich habe doch sicher ein Foto machen wollen und sie habe mir nicht ins Bild laufen und selbiges “verschandeln” wollen (die Ausrüstung war noch im Rucksack verpackt, also gehe ich mal davon aus, dass sie das Handy meinte).

Also kurz den Charme-Hammer ausgepackt. Strahlendes Lächeln meinerseits: “Nein, ich wollte kein Foto machen, aber ich bitte Sie, Sie hätten mir das Bild doch nicht verschandelt; Sie wären eine Bereicherung gewesen!” Die Dame akut zehn Jahre jünger im Gesicht und weiter gelaufen. Ich hol die Kamera ausm Rucksack, mache das erste Foto vom Haupteingang…und natürlich ist die Dame drauf. 🙂

Ok, also hinein in den Park in großer Erwartung, den Lärm der Stadt hinter mir zu lassen und wie im Internet angepriesen eine Oase der Stille und Entspannung zu finden.

Gesucht habe ich sie…gefunden nicht.

Zunächst dröhnte Baulärm von allen Seiten auf mich ein. Gut, so am Anfang des Parks und so… Dann heizte da ein gelbes Postauto rückwärts über die Parkwege, als wollte der Fahrer die Rallye Paris-Dakar gewinnen…im Rückwärtsgang. Der Typ schien es auf mich abgesehen zu haben, denn egal, welche Wegbiegung ich nahm…er war entweder schon da oder kam wenig später mit vollem Speed um die Kurve. Ich habe es wirklich fast persönlich genommen!

Endlich war aber die gelbe Gefahr in Form eines Postautos gebannt (wahrscheinlich ist er gegen einen Baum geknallt), da traf mich schon die nächste Ernüchterung (das hysterische Tatütata von der Straße verbuchte ich unter “Is ja gleich vorbei!” und den Typ, der irgendwo wie wild hämmerte und sägte war in Gedanken schon zwanzig Mal vom Dach geflogen oder in der Säge gelandet!).

Der Park sah scheiße aus. Ungepflegt, verwahrlost, Hundeschei*e auf den Wegen. Na super. 😦

Aber gut…schließlich kam ich an ein Schild, auf dem stand, man betrete nun quasi den großherzoglichen Friedhof und man möge doch die Ruhe nicht stören. (Welche “Ruhe” eigentlich?!)

Ich schritt also leisen Schritts herein, kam gerade am neuen Mausoleum an, der dröhnten hinter mir Stimmen, dass ich fast befürchtete, die großherzogliche Familie würde aus ihren Gräbern kommen. Ich drehte mich um und sah ein Pärchen, der Sprache nach russischer Abstammung, mit ihrem Hund und sich lautstark unterhaltend. Es sah nicht mal aus, als würden sie sich anbrüllen oder so. Die waren einfach nur…laut.

Irgendwann waren die aber auch vorbei und da kam dann das erste kleine Highlight. Während ich an den Gräbern stand und fotografierte, kam ein ältere Herr auf mich zu und fragte mich, ob ich wüsste, warum so viele am gleichen Tag gestorben sind (16.11.1937). Ich hatte natürlich nicht (!) die entsprechende Tafel dazu gelesen, er offenbar aber auch nicht. Da kam ein Mann vorbei, der sah aus wie’n … naja … ehrlich gesagt … Penner und erzählte uns die ganze Geschichte. Und wir lauschten gebannt, während die Sonnenstrahlen durch die Blätter tanzten und plötzlich war es ganz ruhig.

Fein. Es blieb auch relativ ruhig. Wahrscheinlich war der Typ mitm Hammer wirklich vom Dach gefallen und die Russen waren auch weitergezogen.

Ein paar Fotos noch vom alten Mausoleum (was für’n Prachtbau!) und dann abgebogen in Richtung Rosarium. Hölle. Fast der ganze Weg in praller Sonne.

Ich ließ mich auf einer Bank nieder, bevor ich mir den Kräutergarten (lol), die Streuobstwiesen und schließlich das Rosarium anschauen wollte. Aß eine Kleinigkeit, rauchte eine Zigarette und schwitze wie bescheuert. Aber glaube nicht, dass es nun, da ich weiter im Park war, ruhiger wurde. Nein! Etwa hundert Meter weiter saß das russische Pärchen auf einer Bank. Und nicht nur das: Jogger, Walker, Radfahrer, Fußgänger, …die Müllabfuhr!… Da ist echt die Hölle los in dem Park!

Ich stand schließlich auf und während ich noch über den Kräutergarten grinste, hörte ich plötzlich -trotz der Lärmkulisse durch mein Lieblingspaar!- merkwürdige Geräusche. Ich kann sie nicht mal wirklich beschreiben, aber ich ahnte, dass das ein Tier sein muss…vielleicht ein seltenes?!…und tappte mit der Kamera im Anschlag vorsichtig los. Schließlich war das Geräusch genau über mir. Die Sonne blendete mich und ich ließ die Kamera sinken. Da guggte mir ein hysterisches Eichhörnchen entgegen und die Geräusche, die es machte, klangen nicht nach: “Du bist mein Freund, Du darfst bleiben!” Da wirste mitten auf der Rosenhöhe von dem Eichhörnchen angegammelt!!!

Sei’s drum. Also endlich ab ins Rosarium. Was ja nichts anderes ist als ein Garten in einem Garten … und der ebenfalls hauptsächlich in der prallen Sonne lag.

Auch hier war ich ziemlich enttäuscht, aber ich glaube, ich war einfach zu spät. Die meisten Rosen waren verblüht und auch hier wirkte es teilweise etwas…unaufgeräumt, durcheinander…keine Ahnung. Ich hatte es mir pompöser vorgestellt, aber wie gesagt…vielleicht war ich einfach zu spät in diesem Jahr.

Also schritt ich die Rosenbeete ab, lief die Wege entlang, immer weiter in Richtung Rosendom. Es war ruhig, es war bedächtig, ich konnte mich konzentrieren. Das russische Pärchen, das sich mittlerweile scheinbar ernsthaft anzubrüllen schien und deren Hund, der sich mit wüstem Gebell auf den Dackel eines Jogger gestürzt hatte, ignorierte ich derweil.

Allerdings wurde es zunehmend schwerer, die Busladungen (!) an Rentnern und anderen Ausflüglern zu ignorieren. Ja, Busladungen! Die saßen dann auf den Stühlen im Rosendom und beschwerten sich, dass es hier kein Cafe gab. Man könnte hier doch wunderbar ein Cafe machen, sie hätten jetzt Lust auf einen Kaffee. Ja, leck mich doch! 

Glücklicherweise hatte ich die Fotos vom Rosendom, die ich machen wollte, schon gemacht und wanderte weiter durch die Anlage, darauf bedacht, gegen keinen Rentner zu stoßen, die mittlerweile die Wege säumten. 

Ein weiteres kleines Highlight: auch eine Gruppe von geistig Behinderten (mit fällt grad der politisch korrekte Ausdruck nicht ein!) war da. Als sie meine Kamera sahen, finden sie alle an zu lachen und freudig zu winken. Ich entschloss mich, kein Foto zu machen, sondern sie einfach anzulachen und genauso freudig zurück zu winken. Und ich hab’s wirklich ernst gemeint.

Nun waren gut zwei Stunden rum, ich war durchgeschwitzt und absolvierte das restliche Rosarium im Galopp. Allerdings wartete doch noch ein weiteres Highlight auf mich. Eine Libelle, der ich wild mit der Kamera hinterher jagte, erbarmte sich schließlich und setzte sich auf einen Stein. Ließ sich in Ruhe fotografieren und flog weiter. Danke, liebe Libelle! 🙂

Schließlich suchte ich nur noch den Ausgang. Ich wollte unbedingt den Ausgang am Pförtnerhäuschen finden, denn der war genau gegenüber des Bahnhofs und meine Füße taten weh…im Grunde tat mir fast alles weh… Da nun wieder ist die Rosenhöhe ein Fass ohne Boden: überall gibt es kleine Wege und Pfade und plötzlich fand ich auch die kleinen Nischen, die zum Verweilen einladen, die Rasenflächen zum Picknicken oder Dösen…die Ruhe, die Gelassenheit. Aber mir taten verdammt noch mal die Füße weh und ich wollte diesen Ausgang finden.

Endlich, endlich tat er sich vor mir auf. Noch schnell ein paar Fotos gemacht und dann ab zum Bahnhof. Und hoppla…da waren ja auch Bushaltestellen und alle Wege führten in die Innenstadt.

Halleluja!

Aber gemessen am Herrngarten, der ja nun wirklich nichts allzu besonderes ist und der Mathildenhöhe war die Rosenhöhe…doch eher enttäuschend. Ob ich jemandem einen Besuch dort empfehlen würde? Ich weiß es nicht. Vielleicht. Aber dann vielleicht zu einer anderen Jahreszeit. Oder vielleicht hatte ich auch einfach nur Pech.

Hinweisschild Rosenhöhe

Das mit dem “Ruhe bewahren” ist hier grad ein bisschen lächerlich, denn das, was man hier am wenigsten zu finden scheint, ist Ruhe. Mal vom Baulärm, der von allen Seiten dröhnt und dem Tatütata von irgendeinem Rettungswagen heizt hier ein Postbote mit seinem Auto über die Wege, als führe er die Rallye Paris-Dakar und wenn der hier jetzt nochmal vorbei kommt, muss ich annehmen, dass er es persönlich meint.