Tierfotografie – mal anders.

Ich weiß nicht, ob ihr es wisst, aber die Liebe und ich teilen uns das Leben und vor allen Dingen die Wohnung mit diversen pelzigen Mitbewohner/innen. Da wären zunächst drei Kaninchen: Gustav, Wanja und Freddy. Und dann noch drei Cuys – also Riesenmeerschweinchen: Konstantin, Loki und Oda.

Es scheint logisch, dass diese Tiere, gerade, wenn man sowieso gerne fotografiert, öfter mal vor der Kameralinse zu finden sind. Ha! Weit gefehlt!

Warum?

Es gibt Tiere, die sehen auf Fotos total süß aus. Die guggen kokett oder machen etwas total Lustiges. Die möchte man vom Fleck weg adoptieren. Ihnen ein Heim geben. Sie liebhaben und kuscheln. Sie vor allem Bösen dieser Welt beschützen.

Meine nicht.

Liegen meine Kaninchen irgendwie gerade besonders süß da oder machen sie gerade was total Drolliges, kann man darauf wetten, dass sie genau dann damit aufhören, wenn man eine irgendwie geartete Kamera zückt. Dann müssen sie sich plötzlich kratzen, den Kopf wegdrehen oder sich so hinsetzen, dass irgendetwas zwischen ihnen und der Kamera ist, was man unmöglich übersehen kann. Oder sie sehen auf Fotos aus wie stinknormale Haus- und Hofkaninchen, an denen mal so überhaupt nix Besonderes ist. Dabei gehen die beiden Damen noch – was zum einen an ihrer Unflätigkeit, zum anderen an ihrem Gesichtsausdruck liegt. Der Herr jedoch nimmt, wenn er eine Kamera nur erahnt, gleich Reißaus.

Aaaaaber…manchmal gibt es bei den Kaninchen auch helle Foto-Momente.

Meine Cuys indes verkriechen sich in die dunkelste Ecke. Man ahnt es nicht, aber ein 1,7kg schwerer Cuy kann sich, -bei Bedarf-, auf einem Quadratzentimeter unsichtbar machen. Sollte es einem doch mal gelingen, ein Foto von ihnen zu machen, ist es unter Garantie verschwommen oder unscharf. Sollte man es irgendwie hinkriegen, dass das Foto nicht unscharf oder verschwommen ist, ist es mit Sicherheit zu dunkel. Oder zu hell, weil man einen Blitz benutzt. Oder sie sind gar nicht mehr auf dem Foto drauf, weil sie in einer unbeobachteten Millisekunde Gas gegeben haben. Und sollte man das alles irgendwie umgangen haben, guggen meine Tiere, als würden sie in der nächsten Minute mindestens tot umfallen, …wenn nicht noch mehr. Ganz große Fotografie-Kunst.

Hier ein paar der besseren (!) Fotos von den Meerschweinchen.

Die Hoffnung auf bessere Bilder muss ich wohl vertagen bis zu der Zeit, wenn sie wieder im Garten sind und ich mein Glück mit einem Teleobjektiv versuchen kann.

Mobile shots

Wenn ich schon nicht mit der Kamera rumlaufen kann, weil ich sie entweder gerade nicht dabei habe, die Liebe Blumen fotografieren will oder aus sonstigen Gründen, habe ich doch wenigstens wieder eine relativ gute Handy-Kamera. Eine ohne angefressenes Obst.

 

Prä-Ostern

Nein, natürlich haben wir noch kein Ostern. Als Kaninchen-Halterin verflucht man dieses Fest ohnehin, denn jeder meint, irgendeine „lustige“ Bemerkungen machen zu müssen, die auch nach 35 Jahren nicht witziger geworden ist. Sei’s drum.

Meine Kaninchen – oder zumindest zwei davon – wurden in einem Tierheim geboren, in ein anderes Tierheim übergeben und sind dann bei mir gelandet. Glücklicherweise haben Wanja und Freddy (die eigentlich Frederika heißt) offenbar keine schlechten Erfahrungen gemacht, denn sie sind zwar keine Kuscheltiere, aber neugierig und relativ furchtlos. Aber wie würden sie reagieren, wenn sie zum ersten Mal Gras unter den Füßen und Wind um die Nase haben? Mein drittes Kaninchen – Gustav – fand das irgendwie nie so prall. Und meine Lulu, die letztes Jahr gestorben ist, war auch nicht der ganz große Fan vom Garten – deshalb waren die Kaninchen, im Gegensatz zu den Meerschweinchen, die auch noch hier rumspringen, nie viel im Garten.

Am letzten Wochenende nun durften sie zum ersten Mal mit nach draußen. Gustav und Wanja sind direkt in ein überdachtes Gehege gelaufen und haben fröhlich geschnuppert. Freddy saß erstmal zehn Minuten wie schockgefroren auf dem Gras, um dann ebenfalls ins Gehege zu laufen und zu tun, was ein Kaninchen tun muss: buddeln! Nach zwei Stunden haben wir sie dann wieder mit nach oben genommen. Selbst Gustav fand den Garten gar nicht mal so übel. Na, das war ja richtig gut gelaufen!

Deshalb haben die Liebe und ich am Samstag beschlossen, die Kaninchen mit in den Garten zu nehmen, während wir die neuen Ställe lasieren, die dann die Sommerresidenz für die Tiere sein sollen. Die Kaninchen waren in einem Teil des Gartens untergebracht, wo zum einen das überdachte Gehegeteil untergebracht ist, in den sie letzte Woche schon gebuddelt hatten, zum anderen aber hatten wir auch noch ein etwa 12 qm großes Areal mit Gittern umzäunt. Schön. Für uns alle frische Luft und Sonne. Entspannung, sieht man mal vom Lasieren ab.

Und von der Tatsache, dass Gustav plötzlich mitten im Garten saß. Ausgebüxt. Also … Gustav wieder zurück getrieben, die Gitter auf Lücken überprüft. Lücke gefunden. Geschlossen. Läuft.

Zehn Minuten später hoppelte Gustav wieder fröhlich an uns vorbei. *gnnn* Gleiches Spiel von vorne.

Lange Rede, kurzer Sinn: irgendwann haben wir aufgegeben, alle Lücken zu suchen und zu schließen und haben im Schichtwechsel lasiert, während der jeweils andere Gustav aus Nachbars Garten geholt oder von sonstigem Unsinn versucht hat abzuhalten. Die beiden Damen waren da noch mit Buddeln beschäftigt. Irgendwann haben die allerdings auch festgestellt, dass es da ja noch was anderes gibt. Haben kurz den Garten erkundet, sind dann aber schnell wieder zu ihrem persönlichen Bergbau-Projekt zurückgekehrt. Gut, das mit Gustav war etwas lästig, aber war noch okay.

Gestern sollte es ja ein sonniger Tag werden. Wurde es ja auch. Wir beschlossen, die Kaninchen UND die Meerschweinchen mit in den Garten zu nehmen. Die Damen würden ja ohnehin buddeln, die Meerschweinchen Gras fressen und Gustav irgendwann im Schatten schlummern. Und wir könnten, nachdem wir die Zugänge zu Nachbars Garten geschlossen hatten, wenigstens ein bisschen dösen. So die Theorie.

Die Praxis: Wir sind ab 12 Uhr permanent hinter drei (!) Kaninchen her gerannt. Wieder im Schichtwechseln. Die Damen hatten nämlich keine Lust mehr auf ihre Bergbauprojekte und fanden es viel spaßiger, im Garten herumzuflitzen. An Dösen in der Sonne war also nicht zu denken.

Gegen 15 Uhr hatten auch die Meerschweinchen beschlossen, dass sie in ihrem abgezäunten Auslauf nicht mehr bleiben möchten und haben sich ebenfalls auf Wanderschaft gemacht. Was normalerweise alles kein Problem ist, wenn der Garten erstmal wieder für die Außenhaltung fertig gemacht ist. Aber gestern sollten alles einfach mal nur die ersten Sonnenstrahlen genießen. Gras fressen, unter dem Busch schlummern. Also ist meine Liebe hinter den Meerschweinchen her gewesen, während ich versucht habe, die Kaninchen im Auge zu behalten.

Gegen 17:00 Uhr hatten wir dann alle sechs wieder in der Wohnung in ihren Ställen, waren klatschnass geschwitzt und lagen erschöpft auf dem Balkon. Noch ein kleiner Spaziergang? Vergiss es.

Wenn mir hier noch einer mit „süßen Osterhäschen“ kommt, der darf sich gerne mal meine ausleihen!

April

Nelografies Projekt 366 Tage hält es einem vor Augen: Es sind schon wieder die ersten 100 Tage (genauer genommen heute 101 Tage) des Jahres vergangen.

Endlich hat auch hier das warme Wetter und die Sonne Einzug gehalten. Seit ein paar Tagen gibt es mehr Sonne statt Wolken und die Natur explodiert. Die Pollen auch. A*schlöcher.

Leider kam ich neben Arbeiten und Haus- und Haustierversorgung kaum zum Fotografieren. Important shit to do: neuen Rucksack kaufen, neue Bremsbeläge ans Fahrrad montieren und so. Heute hatte ich nun eigentlich losradeln wollen, aber dann ist mir aufgefallen, dass mein Kamera-Akku fast leer war. Zudem war es windig … und wenn es mich im Garten schon nervt, fluche ich aufm Fahrad auf freiem Feld noch mehr. Und der Oberschenkel zwickt sowieso. Kurz gesagt: bis ich heute endlich dazu kam, mal einen Gedanken daran zu verschwenden, dass ich mich mal aufs Fahrrad schwingen könnte, hatte ich keine große Lust. Das mit dem Akku stimmt allerdings! Irgendwo hatte ich aber auch ein schlechtes Gewissen, deshalb bin ich wenigstens etwas unmotiviert durch den Garten geschlichen.

Ich hatte außerdem heute Mittag beschlossen, ich könnte mich mal etwas intensiver mit Lightroom auseinander setzen. Also…durch den Garten geschlichen…Lightroom aufgerufen und … lange Rede, kurzer Sinn: Als ich mit dem Aussortieren fast fertig war, falschen Knopf gedrückt, alle Fotos gelöscht. *gnnn*

Als ich dann wieder von vorne angefangen habe, habe ich festgestellt, dass in meinem Bearbeitungscontainer, also die Partition, auf die erstmal wahllos alle Fotos geschoben werden, bis ich mich intensiver damit auseinander setzen kann, fast 2000 Fotos liegen. Wie sagte eine Freundin von mir neulich: „Ich muss mal ein Wochenende für Fotos blocken!“ Äh ja, ich wohl auch.

Ich müsste für so viele Dinge mal Zeit blocken. Aber irgendwie kriege ich sie nicht zu fassen, diese verdammte Zeit.

Fleißiges Bienchen
Fleißiges Bienchen

Flieg nicht zu hoch, mein kleiner Freund…

Dieser kleine Geselle -oder Gesellin- hat sich heute, als ich im Feld fotografieren gewesen bin, zu mir gesellt. Zuerst saß er auf der Bank, an der ich meine Kamera einpacken wollte. Dann setzte er sich auf meinen Kamerarucksack und wühlte ein bisschen in meinen Taschen. Nachdem da nichts zu finden war, machte er es sich auf meinem Rucksack bequem. Und störte sich auch nicht daran, als ich anfing, ihn zu fotografieren und die Kamera in die Tasche zu packen. Nachdem wir so zehn Minuten beieinander gesessen habe, habe ich mich getraut, ihn zu streicheln und er ließ es sich gefallen und schloss sogar kurz die Augen. Aber irgendwann musste ich dann doch los und rüttelte so lange an meinem Rucksack, bis es ihm zu unbequem wurde und er sich von dannen machte – auf meinen Fahrradlenker. Ich fragte, ob ich ihn ein Stück mitnehmen sollte und weil ich kein „Nein“ hörte, schob ich das Fahrrad los…mit einem Gast auf dem Lenker. Irgendwann kamen wir an einen Bauernhof, da erkannte er vielleicht etwas wieder, denn dann flog er schnurstracks davon. Es tat mir so leid, dass ich nichts zu fressen für ihn hatte. Das nächste Mal habe ich auf alle Fälle Nüsse dabei.

19. April – Herrngarten Darmstadt

Gut, irgendwann, irgendwie muss man die Freiluft-Saison ja eröffnen. Also bin ich in den Herrngarten gefahren. Sonntag Mittag – im Herzen Darmstadts. Ein bisschen anschießen bei Sonnenschein und ein paar gepflegte Underfoots. Und endlich mal ein bisschen mit meinem 70-300mm-Objektiv trainieren. Fazit des Tages: Oh ja, das Training war und ist von nöten! O.O

Ich gebe zu, als ich diesen Eintrag geschrieben habe, war ich etwas unmotiviert. Daher jetzt noch einmal etwas ausführlicher.

Mein Canon EF 70-300mm-Objektiv habe ich mir vor allen für Tieraufnahmen zugelegt. Man steht an einem See und gaaaanz drüben am anderen Ufer machen irgendwelche Vögel richtig Zirkus – und da steht man dann mit seinem 18-50mm-Objektiv und sieht tanzende kleine Punkte auf dem Foto. Auch mit dem 250er kommt man da nicht wirklich so weit (ran), wie man gerne wollen würde.

Zugegeben…bis dato bin ich selten dazu gekommen, mit meinem „Großen“ zu fotografieren. Gleich, nachdem ich es mir gekauft hatte, habe ich es zwar getestet, aber so im alltäglichen Gebrauch ist es einfach doch zu unhandlich und die Brennweite ist eher wenig gefragt. Aber hallo?! Ich musste es trotzdem haben.

An jedes Objektiv muss man sich erstmal gewöhnen. Was habe ich mein EF 18-55mm gehasst! Ich konnte nicht verstehen, wie man mit sowas überhaupt Fotos machen kann. Heute liebe ich es! Mein 55-250mm-Objektiv habe ich hingegen vom ersten Tag an geliebt und es ist bis heute wohl das vielseitigste und „freundlichste“ Objektiv, das ich besitze. Auch, wenn ich jetzt doch meistens erstmal das „Kleine“ drauf habe.

Okay. Geplant war im Herrngarten Training mit dem großen und dann ein paar Underfoots mit dem kleinen Objektiv.

Was findet man im Herrngarten? Entengetier. 🙂
An einem großen Teich sind allerlei Enten und Gänse und damit auch in einer Entfernung, für die sich das Tele lohnt. Abgesehen davon ist das ständig Bewegung in der Sippe des Federviehs, so dass ich auf eine gepflegte Wasserlandung oder eine Flug-Einlage gehofft habe. Ich habe mir echt Zeit genommen, habe 100 bis 200 Bilder gemacht, aber habe schon beim Fotografieren gemerkt, dass ich irgendwie nicht so ganz damit klar komme. Irgendwie waren das Objektiv und ich noch nicht aufeinander getaktet. Ich hatte irgendwie das Gefühl, dass es eine störende Verzögerung zwischen dem Moment, in dem ich fokussiert und dem Moment, in dem ich auf den Auslöser gedrückt habe. Bei meinen anderen Objektiven ist das ein Flow, beim großen hat es irgendwie nicht so recht gepasst. Es erschien mir irgendwie träger, was es vor allen Dingen gerade bei bewegten Motiven nicht gerade einfach macht. Bis eure Heiligkeit den Fokus hat, ist die Ente quasi im Winterurlaub im Süden und wieder zurück. 😦 Anders als mein 200er, das bei durchgedrücktem Auslöser einfach durchzieht – komme, was da wolle!-, fokussiert das 300er selbst bei jedem oder zumindest jedem zweiten Serienschuss noch mal neu. Was eine sehr unschöne Verzögerung ergibt, wenn es dann auch noch langsam fokussiert. Allerdings fällt mir gerade ein, dass ich JPEG+RAW eingestellt hatte … da wird das mit dem Serienbild natürlich nicht ganz so schön.

Anyway…später beim Sichten der Bilder ist mir trotzdem aufgefallen, dass ich sehr oft unscharfe Fotos hatte – selbst bei einigermaßen ruhigen Motiven, wenn da so ’ne Ente halt einfach rumgedümpelt ist. Ich befürchte, dass es trotz allem Bildstabilisator eben doch viel empfindlicher bei Bewegungen ist, gerade bei vollem Zoom. Es bleibt auf alle Fälle weiter zu testen, wo denn der Hund begraben liegt und wie ich am besten mit diesem Objektiv umgehe. Also heißt es wieder Training, Training, Training, wo bei ein Training mit einem Tele mit irgendwie nicht so einfach erscheint.

Okay, ein paar Enten mussten also daran glauben, zumindest mit einer Kamera abgeschossen zu werden.

Farben = nice.
Seit ich im RAW-Modus fotografiere, bin ich faul geworden, was die Kamera-Einstellungen angeht. Ist ja egal, am Ende holt man sowieso alles per PC aus den Bildern raus. Eine unschöne Angewohnheit. Eine ganz unschöne Angewohnheit meinerseits! Zumal ich eigentlich die Bildbearbeitung am PC hasse und mich danach immer ohrfeigen könnte, weil ich wieder zu faul war. In Zukunft will ich also wieder vermehrt einfach nur in JPEG fotografieren und dann muss ich eben gleich drauf achten, dass ich vorher die Einstellungen anpasse. Meistens muss man sie, wenn man bei gleichbleibenden Lichtverhältnissen fotografiert, sowieso nur am Anfang einstellen bzw anpassen.

Underfoots. Immer wieder ne feine Sache, mal die Perspektive zu wechseln. Ich mag Underfoots, bin aber komischerweise nie groß auf den Gedanken gekommen, selbst mal welche zu machen. Das will ich in Zukunft ändern.

Aber jetzt mal ganz ehrlich: sche*ß auf die Farben. Ich steh‘ auf Monochrom. ich steh wirklich drauf und nein, ich mache keine Farbfotos und mache dann am PC ne schwarz-weiß-Aufnahme draus, sondern ich stelle schon die Kamera auf monochrom. Dann gibt es eben nur schwarz-weiß-Aufnahmen und da lässt sich dann auch nix mehr mit Farbe tricksen. Aber Hand aufs Herz: es ist ein einfacher Weg, mit wenig Aufwand schöne Fotos zu machen. Mein Lieblingsfilter: Infrarot. Der wiederum funktioniert aber nur mit Farbfotos, die man dann in Photoshop Elements in Schwarz-Weiß konvertiert und dann den Infrarot-Modus auswählt. Es funktioniert bei weitem nicht bei allen Fotos, manchmal tut sich auch gar nichts Besonderes, aber bei einigen hat es einen tollen Effekt.

Zoo Frankfurt/Main

Fotos in einem Zoo, einer Fasanerie oder ähnliches zu machen ist gar nicht so einfach. Entweder man hat ein Gitter oder aber doch zumindest eine Glasscheibe vor sich. Und wenn nicht das, dann doch einfach relativ viel menschliches Gewusel, was es schwierig macht, sich zu konzentrieren, die Position zu wechseln, einen anderen Winkel oder ein anderes Objektiv auszuprobieren.

Ich fotografiere besonders gerne in der Aquarien-Abteilung (oder Exoten-Haus oder wie man es auch immer nennen möchte). Da kommen dann noch diffuse Lichtverhältnisse dazu, die sich quasi mit jedem Zentimeter, den man sich bewegt, verändern. Das ist interessant, aber anspruchsvoll und manchmal fehlt mir einfach der Nerv dazu.

Trotz allem macht es (meistens) Spaß. 🙂

Ein Traum: einmal ganz allein in so einem Exotenhaus mit unendlich viel Zeit. 🙂