7000 Schritte – Vierte Woche 10 km geknackt

Impressionen vierte Woche

Schlechtes Wetter

Du weißt, dass du es ernst meinst, wenn Du sogar bei Kälte und Regen draußen rumläufst.

Bis zu diesem Tag – Ostermontag – war mein Vorhaben mit schönem Wetter gesegnet. Es war sogar so schön, dass ich mir zwei Tage vorher beim Radfahren einen deftigen Sonnenbrand eingefangen hatte. Da ist es natürlich einfach(er), nach draußen zu gehen und sich am späten Nachmittag noch Sonne und Wärme und Bewegung zu gönnen. Und wenn man schon keinen Bock hat, denkt man daran, wie schön gebräunt man dann irgendwann mal wieder ins Büro gehen kann. Und Sommer wird’s werden, ob Corona oder nicht.

Ostermontag. Temperatursturz. 11 Grad, kalter Wind, Regen. Zum Geburtstag im Februar habe ich eine Regenjacke geschenkt bekommen. Und meine Challenge, jede Woche 60.000 Schritte zu gehen, hing mir im Nacken. Kontrolliert zwar keiner, kriege ich eben keinen Bonus, wenn ich es nicht schaffe, aber so bin ich nicht nicht drauf. Ich nehme eine Herausforderung an oder ich lasse es bleiben. Aber aufgeben, nur weil es unbequem wird…eher nicht.

Also haben wir uns eingepackt und sind losgelaufen. Durch Wind und Wetter.

Du meinst es ernst, wenn Du sogar bei Kälte und Regen draußen rumläufst.

10km geknackt!

In dieser Woche haben wir endlich mal die 10km-Marke geknackt. Bis dato haben wir immer bei 7,5 – 8,5km gelegen. An guten Tagen auch mal 9km, aber die 10km habe ich nie geknackt. In dieser Woche ist es uns sogar zweimal gelungen! Ich war mächtig stolz!

Schuhe! Bitte! Neue Schuhe!

Allerdings haben die 10km auch ihren Tribut gefordert. War es beim ersten Mal auf dem letzten Kilometer nur ein Ermüden der Oberschenkel – die haben ordentlich gezogen!- , waren es beim zweiten Mal satanische Schmerzen in der Hüfte, so dass ich da wirklich nicht mehr weit hätte laufen können und froh war, dass es nur noch wenige Minuten bis zu Hause gewesen sind. Ich habe dann noch eine Stunde gebraucht, bis ich mich wieder einigermaßen bewegen konnte. Wenn ich mir vorstelle, mich hätten diese Schmerzen mitten im Feld erwischt…ich hätte wirklich nicht gewusst, wie ich hätte nach Hause kommen sollen. Der Körper hat im Grunde kein Problem mit der Distanz, aber ohne passendes Schuhwerk stoße ich so langsam wirklich an (m)eine Grenze.

Nach einem ersten gescheiterten Versuch habe ich noch einmal den Versuch gewagt und mir Schuhe im Internet bestellt.

Ich verstehe nicht, was andere Frauen am Schuhe einkaufen finden. Für mich ist das immer mit großer Unsicherheit verbunden: wann passt ein Schuh? Wann passt er nicht nur im Geschäft (oder beim Anprobieren), auf den ersten 100m oder die ersten drei Stunden? Ich habe immer Angst, Schuhe zu kaufen, die sich dann beim „realen“ Einsatz als Fehlkauf herausstellen, weil sie dann doch plötzlich nicht mehr so richtig passen, Druckstellen entwickeln oder mir darin die Füße wehtun. Dann hat man eine Menge Geld ausgegeben und kann doch nichts damit anfangen.

Beim Wander-, Trecking oder Approach-Schuhen kann man – und muss man wahrscheinlich auch!- richtig Geld ausgeben. Diese Schuhe müssen absolut passen und es wäre mehr als ärgerlich, hier die falsche Entscheidung zu treffen.

Ich hatte mir drei Paar bestellt, schwankte schließlich zwischen zwei Paaren und entschied mich schweren Herzens für ein Paar. Schweren Herzens deshalb, weil mir die anderen auch gut gefallen haben und eigentlich auch gepasst haben, aber eben nur eigentlich.

Schließlich habe ich mich für GARMONT – Dragontail LT – Approachschuhe entschieden, die ich bei bergfreunde.de bestellt habe.

Mir war aber auch gleich klar, dass große Touren jetzt erstmal nicht auf dem Programm stehen würden, denn solche Schuhe muss man gut einlaufen.

Samsung Galaxy Watch Active

Ich habe mich in den letzten vier Wochen echt mit diesem Thema Laufen/Gehen auseinander gesetzt. Ich habe verschiedene Apps ausprobiert und immer wieder neue Motivation gesucht. Ich habe festgestellt, dass ich es wirklich ernst meine – auch, wenn ich noch nicht weiß, wie ich das bewerkstelligen sollte, wenn ich wieder ins Büro muss. Die Zeit, die ich jetzt in meine Gesundheit, in Bewegung investieren kann, ist z.B. die Zeit, die ich normalerweise pendle.

Vor allen Dingen habe ich gemerkt, dass mich das Aufzeichnen der gelaufenen Strecken mit Apps echt animiert. Ich bin kein Jogger, der genau seine Pulsfrequenz wissen will, (noch) kein Wanderer, der wissen will, wie viele Höhenmeter er überwunden hat, aber es ist schon interessant, welche Strecke man generell gelaufen ist – so nett dargestellt wie bei der Adidas Running App oder eben – jetzt nicht ganz so fancy – wie bei der Samsung Health App.

Die Fitness-Uhr, die ich bis zu diesem Zeitpunkt hatte, konnte nicht viel und hatte vor allen Dingen kein eingebautes GPS, sprich: die Uhr hatte keine Ahnung, wo ich lang lief und ich musste immer eine weitere App mitlaufen lassen, um meinen Weg aufzuzeichnen. Wäre jetzt auch kein Problem gewesen, aber ich bin ein Technik-Kind und ich wollte einfach eine bessere Fitness-Uhr mit ein paar mehr Features. Zudem habe ich ein Samsung Handy (das übrigens die netten Fotos macht), die Samsung Health App und was wäre da passender gewesen als auch eine Fitness-Watch von Samsung zu erstehen?

Um eine lange Geschichte kurz zu machen: ich habe mir schließlich die Galaxy Watch Active (nicht Active 2) zugelegt. Habe sie für meine Bedürfnisse passend eingerichtet, mit Handy resp. App gekoppelt und bin echt begeistert von der Uhr und dem Zusammenspiel der Technik.

Es mag sein, dass da draußen viel geilere Apps auf dem Markt sind, die man eben nicht mit dieser Uhr koppeln kann. Aber für meine Zwecke reicht diese Kombi absolut aus.

Ich werde mich hier jetzt allerdings nicht über die technisches Details auslassen, denn die gibt es ja zu genüge im Internet nachzulesen.

Wandern…irgendwann mal

In meinem ersten Teil zu 7000 Schritte hatte ich ja gesagt, dass ich gemerkt habe, dass ich mich im Homeoffice mehr bewegen müsste und dies der Hauptgrund für diese Lauferei sei.

Das stimmt so nicht ganz. Oder nicht ganz allein.

Noch ein paar Wochen zurück, genau genommen im Februar, waren wir auf der Fahrt zu Familie im Spessart. Und als ich da so im Auto saß und nach draußen schaute und meinte: „Hach, das ist aber auch schön hier!“, dachte ich im gleichen Moment: „Ich sollte nicht hier im Auto sitzen und nach draußen glotzen und sagen, wie nett das alles aussieht. Ich sollte zu Fuß wirklich dort unterwegs sein, den Boden unter den Füßen spüren, die Natur hören und erleben…und nicht aus einem fahrenden Blechkasten heraus gütig begutachten.“

In diesem Moment kam in mir der Gedanke auf, wieder Wandern gehen zu wollen, wie ich es in meiner Kindheit über Jahre nahezu jeden Sonntag getan hatte.

Noch bevor Corona mich also an den Schreibtisch und zu der Erkenntnis geführt hat, dass ich mich mehr bewegen müsste, war der Samen schon gesät und die ersten Gedankenspiele zu diesem Thema angelaufen.

Apps

Entsprechend hatte ich damals schon angefangen, mich zu erkundigen, welche Wanderrouten es denn hier vor Ort so gibt, die man als Anfänger guten Gewissens anstreben könnte. Dabei bin ich auf die App/Community komoot gestoßen. Das war alles auf den ersten Blick sehr schön und da gab es auch gleich wunderbare Vorschläge zu leichten, mittelschweren und schweren Wanderungen hier in der (weiteren) Umgebung. Natürlich wollten sie mit gleich als Mitglied in ihrer Community begrüßen. Na gut, melde ich mich also an. Als ich dann allerdings gesehen habe, dass man sich einzelne Regionen für schlappe 8,99 € herunterladen musste, war mir der Spaß dann aber doch zu teuer. Man muss fairerweise sagen, dass man eine Region kostenlos herunterladen kann, das brachte mir aber nicht ganz so viel, wenn die Region, in der ich lebe, dort in mehrere Häppchen zerteilt ist.

Das bedeutet allerdings nicht, dass diese App schlecht ist. Mittlerweile habe ich sie mir sogar wieder heruntergeladen, denn man kann als Belohnung einer geschafften TK-Challenge eine Region für umme ergattern. Ich muss allerdings auch gestehen, dass ich irgendwie mit der App noch nicht so ganz klar komme. Aber sie ist wesentlich besser als Google Maps, wenn man im Wald steht und gerne wissen möchte, wie man da wieder rauskommt! Wahrscheinlich muss ich mich einfach mal genauer damit auseinander setzen.

Okay, damit ist die vierte Woche beendet und die Ausrüstung steht: Schuhe, Smartwatch, Apps.

Auf in die fünfte Woche!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑