Onkels Erbin

So schaffe ich es heute wenigstens doch noch zu einem weiteren (kleinen) Beitrag.

Mein Onkel ist schon vor einigen Jahren gestorben. Als nun vor etwa drei Wochen noch die dazugehörige Tante starb, ging es nun ans Ausräumen des Hauses. Mein Onkel hat, obwohl ich mich daran nicht mehr bewusst erinnern kann, sehr gerne und sehr viel fotografiert. Anstatt Fotos war Dias damals das Medium der Wahl, entsprechend viele gibt es auch noch und ich hoffe, dass ich sie, wenn sie sonst niemand haben möchte, ebenfalls erben werde. 🙂

Ich habe darum gebeten, dass ich die alte Ausrüstung meines Onkels haben möchte. Gestern habe ich sie bekommen und heute eine ersten Bestandsaufnahme gemacht. Es kann sogar sein, dass noch Teile fehlen, aber es ist jetzt schon recht umfangreich.

Sofern ich das schon konkret überblicke, gibt es zwei Kameras:

  • eine Praktica MTL 5 B (DDR-Modell?)
  • eine Yashica TL Electro X

Dazu vier Objektive (mit jeweiligem Filter zum Linsenschutz):

  • RMC Tokina 35 – 105mm 1:3,5 – 4,5
  • Yashica Yashinon-DX 35 mm 1:2,8
  • Yashica Yashinon-DX 50 mm 1:1,7
  • Yashica Zoom 75 – 230 mm 1:4,5

Außerdem drei Zwischenringe (11mm, 18mm,36mm), ein System SCA 300 metablitz-Aufsteckblitz, ein Rokuwa Stativ sowie diverse Zubehörteile wie ein Fernauslöser, eine Tasche, Sonnenblenden etc.

Wie ich meinen Onkel kenne, sind die Teile alle gut gepflegt (wenn auch etwas eingestaubt) und wahrscheinlich noch voll funktionstüchtig. Allerdings muss ich mir erstmal die Bedienungsanleitungen suchen, denn ohne … keine Chance. Außerdem habe ich viel zu viel Angst, was kaputt zu machen.

Wenn es nach mir geht, werden die Kameras natürlich reaktiviert. Am liebsten mit s/w-Filmen. Das wird mit Sicherheit noch mal eine andere Form des Fotografierens, denn da ist wirklich nix mit automatisch und man muss jedes Rädchen selber drehen. O.O

Es ist schade, dass mein Onkel nicht mehr fotografiert hat, so lange ich mich erinnern kann und nicht mehr gelebt hat, als ich damit begonnen habe. Er hätte sich sicher gefreut und mir eine Menge beibringen können. Aber es bleibt doch immer in der Familie, auch über Generationen hinweg.

in eigener sache

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Emma Peel:"I suppose Mother warned you about women like me?"
John Steed: "Until now, I didn't know there were women like you."

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