Ein Tag am See

Gut, der Titel stimmt nicht wirklich. Ich war nicht *wirklich* an einem See, also zumindest ist das keiner, in dem man schwimmen kann. Und schon gar keinen ganzen Tag lang, sondern gerade mal zwei Stunden. Aber heute war mir alles egal. Ich habe erledigt, was ich erledigen musste und habe zu allem anderen „Nein!“ gesagt. Heute war das Wetter toll und … meine Woche war es bis dato weniger gewesen. Ich musste raus. Ich wollte fotografieren. Egal, was, egal, wie es am Ende ausschauen würde. Aber einfach mal zwei Stunden Pause vom Alltag.

Dieser See ist nicht weit von mir, aber es reicht, um in der Natur zu sein. Jetzt, im Frühjahr, wenn noch alles kahl ist, sieht man auch den kleinen Bach, der sich dort entlang schlängelt. Auf dem See gibt es Stockenten. Ich liebe Enten und Gänse. Ich weiß gar nicht, wie ich es jeden Morgen im Park am Ententeich vorbei auf die Arbeit schaffe, ohne, dass meine Chefin mich dort abholen und an den Ohrläppchen reinzerren muss.

Für die Romantiker – sind Romantiker anwesend? – gibt es dort normalerweise ein Schwanenpärchen, meistens im Sommer dann mit Jungen. Heute war der Papa allein und nicht erpicht darauf, mich zu sehen. Wir haben uns auf einen Sicherheitsabstand von etwa 10 m geeinigt.

Ansonsten ist es Natur, so, wie es hier so aussieht, wenn man sich mal eine Viertelstunde aufs Fahrrad setzt. Bis auf die Strommasten eigentlich ganz nett. Und die Ecke dahinten ist auch relativ ruhig, gerade gegen Nachmittag. Da kann man einfach nur abschalten.

Der See…

…und sein Getier.

Am Bach gleich daneben.

Bäume…

…und Gräser.

Es wird doch nun endlich Zeit für Frühling.

natur on the road

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Emma Peel:"I suppose Mother warned you about women like me?"
John Steed: "Until now, I didn't know there were women like you."

9 Comments Hinterlasse einen Kommentar

    • Ja, ich war angenehm überrascht von den Bildern. Es sind ja insgesamt einige mehr. Ich habe sogar mit meinem verhassten Festbrennweite-Objektiv fotografiert und die Fotos sind erstaunlich gut geworden. Ich kriege das auch langsam mit dem Autofokus raus, so in freier Natur kann ich mich nicht unbedingt auf meine Augen verlassen und daher ist der manuelle Fokus nur eine mittelprächtige Alternative. Farben sind hier und etwas blass. Nee, alles soweit okay, danke der Nachfrage. 😊 Allerdings war heute auch Kaiserwetter mit bestem Licht, wenn die Kamera da gebockt hätte, wäre sie in dem Bächlein versunken oder ich hätte sie dem Schwan als Fressen angeboten.😆

      • Schwäne sind fies, vor denen habe ich Angst. Weil sie echt aggressiv werden können. Aber noch ist ja keine Brutzeit. Die blassen Farben sind halt einfach die Natur zu dieser Jahreszeit. Ich finde, das hast du hervorragend eingefangen. Der Himmel erstrahlt ja dafür in prächtigstem Blau. Wenn du irgendwie stark an den Farben rumgedreht hättest, würde es nur unrealistisch aussehen 🙂

      • Gedreht hab ich tatsächlich gar nix. Nur die Bildgröße verringert, sonst lädt der sich ja dumm und dämlich. Der Schwan war heute auch ohne Brut leicht angefressen. Deshalb der Sicherheitsabstand.😆 Manchmal lässt er mich aber auch auf zwei, drei Meter ran und pennt weiter. Gibt es hier im Blog auch irgendwo ein Bild von. Deshalb probier ich immer erstmal aus, wie der Stand der Laune ist.
        Mein Vater hat mir von klein auf beigebracht:“Du musst vor keinem Tier Angst haben. Aber wenn ein Schwan kommt…renn! Oder ne Wildsau. Da rennst du genauso!“ Hab ich nie kapiert, bis ich so sechs, sieben Jahre alt war und sich ein Schwan -an Land- mal vor mir aufgerichtet hat. Der hat mir locker in die Augen geguggt. 😨Und dann bin ich gerannt.😆

      • Da war er doch echt entspannt, der Schwan. Aber hättest mal seinen halbstarken Sohne drei Meter weiter hören sollen. Der hat sich einen zurecht gefaucht. Aber das war nicht so tragisch, der wollte nur angeben (und hatte dabei die Hosen voll). 😆

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