Ein Objekt an 29 Tagen – Tag 29

 

Worum ging es?

Wordman hat im Februar zu einer kleinen Foto-Challenge aufgerufen. Alle Teilnehmer/innen sollten ein Objekt, das sie sich selbst aussuchen konnten, 29 Tage lang jeweils anders fotografieren und das Foto posten. Ich hatte mir meinen Füllter ausgesucht. 🙂

Um meinen Blog ein bisschen aufzuräumen, sammele ich hier nun alle Fotos dieser Challenge, die den Namen „Ein Objekt an 29 Tagen“ trug.

My 2ct zu „Ein Objekt an 29 Tagen“

Ich gebe zu, ich habe es zuerst ein bisschen unterschätzt.

Nicht nur die Kreativität, die ich quasi auf Knopfdruck generieren musste, sondern auch den Zeitaufwand. Natürlich kann man „vorarbeiten“, aber ich hatte nun nicht immer gleich zehn Ideen im Kopf, so dass ich manches Mal abends nach dem Arbeiten doch noch mal an die Kamera musste. Wenn ich etwas anfange, dann will ich es auch ordentlich durchziehen und Faulheit oder „Keine Lust“ lasse ich als Ausreden nur ungern für mich gelten.

Zudem habe ich mich zum ersten Mal mit der Inszenierung von Bildern auseinander gesetzt. Bis dato habe ich immer versucht, aus Gegebenem etwas zu machen. Sei es Natur oder Städte oder sonstwas. Ein Foto zu arrangieren – das hatte ich so noch nicht gemacht. Aber das war ein interessante Erfahrung. Es ist eine andere Art des Fotografierens, bei der plötzlich die Vorarbeit mehr Zeit kostet hat als das Fotografieren an sich. Es hat seinen Reiz und ich werde das in Zukunft vielleicht häufiger angehen. Zumal ich in jedem Jahr  ohnehin immer eine Art Jahresmotto für mich suche.

Ich wurde zudem durch dieses Projekt definitiv gezwungen, mich mit meiner neuen Kamera auseinander zu setzen. Und ich habe gemerkt, dass meine Canon 70D gar nicht so schlimm, gar nicht so zickig ist. Im Gegenteil. Meine Liebe zu dieser Kamera ist fast mit jedem Mal gewachsen, wenn ich sie in die Hand nehmen musste.

Dieses kleine Projekt hat mich also einigen Dingen näher gebracht, die ich in Zukunft ausprobieren möchte, auf die ich einen (neuen) Fokus legen möchte.

Und nicht zuletzt ist man mit Leuten in Kontakt gekommen, mit denen man ansonsten vielleicht nie ein (geschriebenes) Wort gewechselt hätte. Gleichzeitig habe ich da auch allerdings wieder Grenzen von WordPress kennengelernt, gerade, wenn es in Richtung Kommunikation geht. Blogs sind eben eher doch für Monologe oder Darstellungen ausgelegt und hier und da hätte ich mir ein bisschen mehr Flexibilität gewünscht. Aber das ist ein Thema für sich.

Mein Fazit: Es hat mir viel gebracht und es war sehr, sehr nett, aber ich bin auch ein bisschen froh, dass es jetzt erstmal vorbei ist. 29 Tage sind schon eine lange Zeit, wenn man sich damit herumplagen muss, einen popligen Füller jeden Tag neu in Szene zu setzen. 🙂

Ein Objekt an 29 Tagen in eigener sache

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Emma Peel:"I suppose Mother warned you about women like me?"
John Steed: "Until now, I didn't know there were women like you."

11 Comments Hinterlasse einen Kommentar

  1. Wie, hier gibt es zukünftig keine Füller-Bilder mehr? Ich bin empört!
    29x Füller. Ich bin erstaunt. Ich konnte mir am Anfang nicht vorstellen, was du mit dem Füller an 29 Tagen anstellen würdest und war jedes Mal begeistert von dem, was du gemacht hast. Jetzt, nach 29 Tagen, rückblickend auch über die Energie, die drin gesteckt haben muss. Ich glaube nach wie vor, ich hätte es nicht so gut hinbekommen. Chapeau, Mademoiselle.

  2. Der Zeitaufwand ist natürlich nicht zu unterschätzen – ebenso die Kreativanfragen ans Gehirn 😀
    Alles in allem hast du positive und natürlich wertvolle erfahrungen gesammelt. Das ist doch, was letztendlich zählt. Freut mich, dass es so gut gelaufen ist.
    Warten wir ab, was du sonst noch so inszenierst im laufenden Jahr 😉

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