März – April = Hungerzeit

Irgendwie sind der März und der April bei mir fototechnisch Hungerzeiten.

Ich bin sehr unleidlich in dieser Zeit, denn zum einen quält mich der Heuschnupfen, zum anderen ist das Wetter oft beschränkt. Sollte beides mal nicht der Fall sein, habe ich unter Garantie keine Zeit, um fotografieren zu gehen und sollte ausnahmsweise mal nichts dieser drei „Säulen des Elend“ am Start sein, dann weiß ich nicht, wohin ich zum Fotografieren gehen soll.

Als ich angefangen habe zu fotografieren, war mit jeder Grashalm als Motiv recht. Irgendwann wurden die Kreise größer und mittlerweile bin ich an einem Punkt, wo ich gefühlt schon überall war, was man so erreichen kann, wenn man am Wochenende mal ein paar Stunden Zeit hat. Tausend Mal im Feld unterwegs, #Rosenhöhe, #Mathildenhöhe, #Herrngarten – you name it. Bis zum #Frankenstein oder auf die #Ludwigshöhe habe ich es noch nicht geschafft, aber da zieht im Moment die Elend-Säule „Wetter“ – ich habe mäßig Lust, bei matschigem Boden und Wasser von oben durch den Wald zu stapfen.

Zugegeben: Je länger ich fotografiere, desto wählerischer werde ich, was die Locations angeht. Fotografieren hat auch was mit Erleben zu tun. Es muss nicht die ungewöhnlichste Location sein, sondern wenigstens eine, die ich einfach noch nicht kenne. Oder wie ich sie noch nicht kenne. Das macht es schwieriger, die gleiche Befriedigung aus dem Fotografieren zu ziehen, wie es vor drei, vier Jahren noch der Fall war. Ich würde gerne häufiger auf Tour gehen, aber mir fehlt die Zeit. Hab ich die Zeit, fehlt mir die Location. Hab ich beides, ist bestimmt das Wetter scheiße.

So ist’s eben im März und April. Jedes Jahr das gleiche Elend.

Jetzt naht mein Urlaub und ich liebäugele mit einer Tagesreise nach Mainz. Mal sehen, vielleicht wird’s auch was anderes, aber einen Tag würde ich schon gerne irgendwo hin fahren. Vielleicht auch #Frankenstein? Das Wetter verspricht keine Wunder und wie ich mein Glück kenne, streikt dann auch die Bahn. Aber die streikt ja im Moment sowieso mehr als sie fährt.

Wir werden sehen.

 

 

in eigener sache

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John Steed: "Until now, I didn't know there were women like you."

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