Some who wander…

some who are wander

Dieses Bild habe ich letztes Jahr im Sommer an unserem Bahnhof aufgenommen. Obwohl mit Kreide geschrieben hat es bisher jeden Regenguss und de Winter unbeschadet überstanden. Vielleicht ist was dran…

Das heißt: Im Moment ist mit Sicherheit was dran.

Nachdem ich meine Spots für den Sommer fast alle tatsächlich mit der Kamera besucht habe, sollte ich mir langsam Gedanken über den Herbst und Winter machen. Doch -alas!- das Wetter verwirrt mich.
Als die ersten trüben Tage kamen, hat mein Herz jubiliert – endlich Zeit für gepflegte Schwarz/Weiß-Aufnahmen! Dick eingepackt bin ich auf dem Fahrrad losgezogen. Habe die ersten Spots angefahren, fremdes Terrain, alles noch ein bisschen grobschlächtig, aber es macht Geschmack auf mehr. – Dann kommt doch die blöde Sonne raus! Was sollte ich denn bitte davon halten, auf Farben war ich nun so gar nicht eingestellt. o.O

Seit diesem Zeitpunkt war das Wetter bis dato nun ein Hinweis auf einen möglicherweise sehr goldenen Oktober. Aber verdammt Hacke! Ich *will* keinen goldenen Oktober. Ich meine…natürlich will *ich* einen goldenen Oktober mit viel Licht und noch schön warm und trocken und so. Aber *die Kamera* schreit quasi nach Nebel und dunklen Wolken und düsteren Schatten! Nun sage *ich* mir wiederum: „Ich muss eben nehmen, was kommt…!“ (Und *die Kamera* schreibt nach Nebel usw.)

Tja und als nun an diesem Wochenende wieder die Sonne schien, da machte ich mich auf die Wanderschaft…aber irgendwie war ich doch ein wenig verloren. Die Spots, die mir spontan einfielen: schon hundert Mal dagewesen und irgendwann kennt man jedes Blatt. Nun kann man immer noch mal auf ein besonderes Motiv warten: das perfekt fallende Blatt im Wind, irgendein Insekt auf irgendeiner Blume, irgendeine Blume auf irgendeinem Insekt, diese hundertste Belichtungsorgie an einem kleinen Wasserfall, etc. Aber mir fiel nicht wirklich was ein. Wald? Ich kann bald keinen Wald mehr sehen! Zum See? Viel zu windig mit’m Fahrrad. Verdammt, ich bin einfach nicht mehr auf Sonne eingestellt!

Wenn gar nichts geht, gehen immer noch Tiere – so sie sich denn mal blicken lassen. Glücklicherweise chillte wenigstens das Damwild in der Sonne. Außerdem hab ich einen kleinen Jungen rund gemacht, weil er mit Kastanien nach dem Hirsch warf. Geht gar nicht! Warum bringen manche Eltern ihren Plagen eigentlich nicht (mehr) bei, dass Tiere  Lebewesen sind? Als ich ihm sagte, dass das dem Hirsch weh tut, guggte er mich an, als könne er gar nicht glauben, dass Tieren „was weh tun kann“. Scheiß Fernseh-Plagen, echt!

Nun gab es da einige gute Motive, aber auf dem Weg am Gehege vorbei herrschte ein Treiben wie auf einem Volksfest. Ich kann so nicht arbeiten. *handrücken an stirn leg* Aber wohin? Some who wander…

Zu den Schwänen. Mein letzter Hoffnungsschimmer. Die hatten wenigstens Erbarmen mit mir und hey…guter Tag, guter Tag!…der Junior hat mich ausnahmsweise mal nicht angefaucht!

Dann hetzte ich noch einmal zu einem weiteren Spot, allerdings mit wenig Hoffnung und noch weniger Ideen…und dann wieder nach Hause. Einige Fotos sind zwar prima, aber irgendwie war’s ne ganz schöne Plackerei gewesen.

Nun plane ich seit Tagen (Wochen???) mal zu planen, was ich im Herbst so ansteuern könnte. Aber das Wetter macht mich echt fertig. Klar, ja…*stöhn*… Herbstlaub…schön buntig und so! Ich muss mir da echt was einfallen lassen, sonst bin ich constantly lost, bis der Winter kommt.

in eigener sache

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Emma Peel:"I suppose Mother warned you about women like me?"
John Steed: "Until now, I didn't know there were women like you."

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